Initiative zur Förderung der Medienkompetenz und Bekämpfung des Fake-News Phänomens in Deutschland

Initiative zur Förderung der Medienkompetenz und Bekämpfung des Fake-News Phänomens in Deutschland

Wie glaubwürdig sind Bemühungen um Glaubwürdigkeit von Journalisten, die ihre Glaubwürdigkeit verloren haben, weil Rufmord zu ihrem Tagesgeschäft gehört?

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!

Solange Vertreter von Leitmedien fortfahren, unbescholtene Bürger und Vertreter von freien Medien in den Schmutz zu treten, stehen sie auf verlorenem Posten! Keine Lüge ist so perfekt, dass sie ewig verborgen bleibt. Geschehenes wird aufgrund der Folgen offenbar, während Ungeschehenes nicht einmal widerlegt werden kann, auch nicht durch ein Alibi. Die Vertreter von Wahrheiten mit der Hilfe von Staatsgewalten wirtschaftlich zu ruinieren, einzusperren oder zu töten, ist eine Straftat.

Das Bild Russlands
Das Bild Russlands in den
deutschen Leitmedien

Danny Schmidt: Das Bild Russlands in den deutschen Leitmedien - Die Berichterstattung über Russland und Wladimir Putin im Rahmen der Ukrainekrise

Wie objektiv oder subjektiv berichtet die deutsche Presse über den Ukraine-Konflikt? Welches Bild von der Wirklichkeit soll dadurch beim Leser erzeugt werden? Sowohl die Frankfurter Allgemeine Zeitung, als auch die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel sind in diesem Zusammenhang mehrfach in die Kritik geraten. Danny Schmidt hat sich deren Berichterstattung über Russland und Wladimir Putins Ukraine-Politik genau angesehen. In diesem Buch zeigt er, wie unser Bild von der Wirklichkeit durch Medien „erschaffen“ oder zumindest beeinflusst wird. Er deckt Muster in der Berichterstattung auf, analysiert die darin erkennbaren Mechanismen und erläutert dahinterliegende Strategien. Ein Buch voller Aha-Erlebnisse.

Analyse: Deutsche Leitmedien vereint anti-russische Diskursposition

1. Dezember 2015 | Danny Schmidt, Kommunikationswissenschaftler und Doktorand an der Uni Erfurt, spricht mit Jasmin Kosubek über die Ergebnisse seiner Studie „Das Bild Russlands in den deutschen Leitmedien“. Er analysierte dazu die Russland-Berichterstattung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), dem Spiegel und der Süddeutschen Zeitung. Das Ergebnis ist ernüchternd.

(Echter) Russland-Experte: Über Putin fast alles erlogen - Thomas Röper im Gespräch

1. März 2019 | Hagen Grell
Bücher von Thomas Röper - anti-spiegel.ru -
Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?
Ukraine Krise 2014 - Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit

EU-Gehirnwäsche für Kinder ab 10 Jahren (EU-Initiative "Lie Detectors")

1. Februar 2019 | Die EU hat in Zusammenarbeit mit den GEZ-Medien die Initiative "Lie Detector" ins Leben gerufen. Damit sollen Kinder gegen Falschmeldungen und vermeintliche Lügen im Internet immunisiert werden. In Deutschland wird das Projekt fast ausschließlich von Vertretern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks betreut.

Stellenausschreibung der Lie Detectors

Programm-Direktor*in Deutschland

Das Nachrichtenkompetenzprojekt ‚Lie Detectors‘ sucht eine/n Programm-Direktor*in Deutschland zur Leitung unserer europäischen Initiative zur Förderung der Medienkompetenz und Bekämpfung des Fake-News Phänomens in Deutschland.

Lie Detectors (lie-detectors.org) ist eine neu gegründete gemeinnützige und von der Europäischen Kommission ausgezeichnete Organisation mit dem Ziel, kritisches Denken und  Nachrichtenkompetenz bei jungen Menschen und ihren Lehrern europaweit zu stärken.

Wir setzen professionelle Journalisten aus anerkannten Fachmedien in Klassenzimmern ein, um in Veranstaltungen mit Schülern und Erziehern über das Phänomen der Falschmeldungen zu sprechen, Methoden zum Testen vorzustellen, und ihnen den professionellen Journalismus und die Herausforderungen der ethischen Berichterstattung nahezubringen. Auf Beratungsebene ist Lie Detectors sehr aktiv, berät als Mitglied der High Level Group on Fake News die Europäische Kommission bei der Bekämpfung von Desinformation, und berät regelmässig politische Entscheidungsträger und Ministerien. Teil des Auftrags unserer Initiative ist, Medienkompetenz wie von der UNESCO und der OECD gefordert in die Lehrpläne pädagogischer Hochschulen und Schulen zu integrieren.

Lie Detectors ist als europaweites Projekt konzipiert und bereits auf Englisch, Deutsch und Französisch in folgenden Ländern aktiv: Deutschland, Belgien und Österreich. 2019 wird das Projekt auch in weiteren Ländern starten.

In Deutschland arbeiten wir mit Nachrichtenorganisationen wie z.B. der ARD zusammen und organisieren von Journalisten geleitete Klassenbesuche in Berlin, Köln, Leipzig und Mecklenburg-Vorpommern.

Die Organisation wurde 2018 im Bereich digitale Bildung mit dem “Digital Skills Award” der Europäischen Kommission ausgezeichnet. Lie Detectors ist eine in Belgien eingetragene gemeinnützige Organi­sation mit Hauptsitz in Brüssel.

Wir besetzen derzeit die Stelle des Gründungsdirektors in Deutschland. 

Als Programm-Direktor*in Deutschland sind Sie dafür verantwortlich, das Projekt deutschlandweit auszubauen, den Roll-out erfolgreich zu leiten und zu gestalten. Es gilt, den Kontakt zwischen Journalisten, Schulen, Bildungsministerien und -ämtern und relevanten Medienkompetenzprogrammen herzustellen und das Projekt bundesweit zu entwickeln. Sie sind ein “Networker”, der sich bestens in der deutschen Medienlandschaft und/oder der Erziehungslandschaft der verschiedenen Bundesländer auskennt.

In Zusammenarbeit mit dem Hauptsitz in Brüssel und unterstützt von Projekt-Assistent und den existierenden Stadtnetzwerken weiten Sie das Netzwerk der mitarbeitenden Journalisten und Schulen deutschlandweit aus.

Sie organisieren bundesweite “Train-the-Trainers”-Workshops mit interessierten Journalisten, stellen sicher, dass geeignete Journalisten die mit Lie Detectors kooperierenden Schulen besuchen und gewährleisten die hohe Qualität der entsprechenden Schulbesuche.

Als überzeugender Referent und „Networker“ vertreten Sie ausserdem die Interessen von Lie Detectors bei den unterschiedlichsten Konferenzen und Veranstaltungen.

Diese Vollzeitstelle ist in Berlin angesiedelt, wird aber auch eng mit den Zweigstellen arbeiten, die wir in Köln, Hamburg und Leipzig aufbauen. Bundesweite Reisetätigkeit wird erwartet.

Der/die Kandidat/in sollte

  • deutsche/r Muttersprachler/in sein, sowie exzellente englische Sprachkenntnisse besitzen;
  • über ein ausgezeichnetes Netzwerk verfügen, idealerweise sowohl in der deutschen Medienlandschaft, als auch bei relevanten Akteuren im pädagogischen Bereich;
  • exzellentes strategisches Urteilsvermögen in komplexen Umfeldern haben;
  • ein hohes Maß an unternehmerischem Drive und Führungskompetenzen haben;
  • eine hohe Sprachkompetenz und Erfahrungen als Referent vorweisen;
  • Eigeninitiative zeigen und sich schnell in neue Themen einarbeiten können;
  • idealerweise über einen akademischen Hintergrund im Bereich Journalismus oder Pädagogik verfügen.

Unser Angebot

  • eine einzigartige Gelegenheit, ein Projekt mitzugestalten, das in Partnerschaft mit Journalisten und Pädagogen europaweit gegen die digitale Desinformation vorgeht;
  • eine interessante und eigenverantwortliche Tätigkeit mit viel Gestaltungsmöglichkeiten;
  • enge Zusammenarbeit mit und Unterstützung durch ein tolles internationales Team, geleitet vom Lie Detectors Kernteam in Brüssel.
  • Diese Leitungsposition bietet ein attraktives Gehaltspaket und berücksichtigt relevante berufliche Vor­erfahrung des Bewerbers.

Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf und Referenzen auf Deutsch oder auf Englisch, da dies die Arbeitssprache der Organisation ist). Bitte schicken Sie diese bis zum 18. Januar 2019 an  jobs at lie-detectors.org .

Lie Detectors wird im Auswahlprozess von i-Potentials GmbH unterstützt. Mit der Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, auch von einem Mitglied des i-Potentials Teams kontaktiert zu werden.

Prof. Norbert Bolz: Der Journalist als Oberlehrer

9. Feburar 2019 | Norbert Bolz war bis Ende 2018 Universitätsprofessor für Medienwissenschaft an der TU Berlin.

In diesem Vortrag beim Wissensforum 2018 der Wissensmanufaktur behandelt er die Ursachen und Folgen des deutschen Gesinnungsjournalismus, der durch den jüngsten Spiegel-Skandal noch einmal in noch grelleres Licht gerückt wurde.

Viele Journalisten, vor allem im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, wollen nicht mehr über Politik informieren und berichten, sondern belehren und selbst Politik machen. Information und Meinung werden so eng miteinander verknüpft, dass man zu dem jeweiligen Thema nur noch eine - nämlich die politisch korrekte - Meinung haben darf. Journalismus war einmal Aufklärung - heute verkommt er vielfach zur Gehirnwäsche.

Prof. Norbert Bolz ist Autor zahlreicher Bücher, darunter:
Die Helden der Familie
Diskurs über die Ungleichheit
Die ungeliebte Freiheit

 

Kommentare

Erstellt von Pastor David Do., 21.02.2019 - 14:28

Cooler Anspruch.

"Wir wollen Kindern Scheuklappen aufsetzen, damit sie nichts mitkriegen, was wir für schlecht erachten. Den Blick geradeaus auf den Weg zur neuen Welt gerichtet, jeglichen Zweifels und kritischen Denkens beraubt, schreitet dann die neue Generation der Karrenzieher voran zu den süssen Peitschenklängen der medialen Peitschenschwinger. Das fake-news-Phänomen, an der Angel vor den Augen schwingend, gibt den Zugtieren die Hoffnung auf ein lecker Fressen nach getaner Arbeit: Die Fake-news sind gegessen! Wohl bekommt's..."

Erstellt von pol. Hans Emik-Wurst Do., 21.02.2019 - 15:31

Antwort auf von Pastor David

Das ist die vermeintliche Freiheit, welche politisch Korrekte und Mohammedaner an einem Strang ziehen lässt.

1. Freiheit, die ich meine,
Die mein Herz erfüllt,
Komm’ mit deinem Scheine,
Süßes Engelbild.

15. Freiheit, holdes Wesen,
Gläubig, kühn und zart,
Hast ja lang erlesen
Dir die deutsche Art.

Freiheit, die ich meine ist ein politisches Gedicht von Max von Schenkendorf (1783–1817).  ... Schenkendorf verfasste das Gedicht im Jahr 1815 im Eindruck der siegreichen Befreiungskriege.

Zitiert aus Wikipedia

Initiative zur Förderung der Medienkompetenz und Bekämpfung des Fake-News Phänomens in Deutschland