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Gewerkschaft ist die Energiewende wichtiger als Arbeitsplätze

4. Februar 2015 | Energiewende und Arbeitsplätze: Nur eine Gewerkschaft will Kohle [... nämlich die IG BCE]

Gewerkschaften übergeben 125.000 Unterschriften für „bezahlbaren Strom“ an Gabriel. Bei Verdi und der IG Metall unterstützten das nur wenige.

1. Oktober 2018 | Johanna Tirnthal und Nicolas Morgenrot: Die Gewerkschaften und die Energiewende - Hin- und hergerissen zwischen Jobs und ökologischer Vernunft

23. Oktober 2018 | Gewerkschaftschef Vassiliadis im Interview: „Die Romantisierung der Hambach-Aktivisten ist schräg“

Ab 2030 können wir dann den endgültigen Ausstieg der verbliebenen Kraftwerke planen. Die Betonung liegt auf Planen. Wir sollten in fest definierten Abständen überprüfen, ob die Ausbau-Ziele erreicht sind. Ist das nicht der Fall, muss die Betriebserlaubnis verlängert werden.

NAEB 1822

Wankelmut

Was begründet den Wankelmut der IG BCE, sich neuerdings nicht mehr für, sondern gegen Braunkohleverstromung zu wenden?

Ein Interview mit Michael Vassiliadis, dem Vorstandsvorsitzenden der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) zeigt, dass er glaubt, der Ausbau der Ökostromanlagen zu Lasten der Kohlekraftwerke sei zur Durchsetzung der Energiewende erforderlich. Für die freigesetzten Arbeitskräfte müssten jedoch adäquate neue Stellen geschaffen werden.

Strom ist ein wesentlicher Kostenfaktor jeder Arbeitsstelle. Ökostrom ist viel teurer als Kraftwerkstrom. Er verteuert den Arbeitsplatz und macht ihn im Einzelfall sogar unwirtschaftlich. Wie kann man unter diesen Bedingungen neue Arbeitsplätze schaffen? Hierauf hat Herr Vassiliadis keine Antwort. 

drei Affen
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen: Gewerkschaft versagt auf der ganzen Linie [1]

Das Interview erschien in der Rheinischen Post am 23. Oktober 2018. Es belegt, das diese Gewerkschaft Arbeitsplatzverluste ihrer Mitglieder in Braunkohletagebauen und -kraftwerken hinnimmt. Sie fordert lediglich, es dürfe keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Der Abbau müsse sozial verträglich durch Frühverrentung, die zusätzliche Kosten verursacht, und Fluktuation, die mit Abfindungen verbunden ist, geschehen.

 Wer die Kosten tragen soll, wird verschwiegen. Mit Aufgabe der Braunkohleförderung und der Braunkohleverstromung fallen die derzeitig mäßigen Gewinne der Stromkonzerne weg. Es verbleibt die öffentliche Hand, also alle Steuerzahler. Doch mit dem Abbau weiterer Arbeitsplätze sinken auch die Steuereinnahmen.

 Teurer und unzuverlässiger Ökostrom

Unzuverlässiger wetterabhängiger Ökostrom ist im Mittel dreimal teurer als planbarer Strom aus Kohle- und Kernkraftwerken. Mit jeder neuen Ökostromanlage steigen die Stromkosten zweifach. Neben dem teuren Ökostrom muss auch noch der Regelstrom bezahlt werden, der erzeugt wird, wenn der Wind abflaut oder Wolken aufziehen. Durch die Energiewende hat Deutschland inzwischen den höchsten europäischen Strompreis. Immer mehr Betriebe werden durch die hohen Strompreise unrentabel und wandern ab.

 Durch die Energiewende gehen Aufträge für Kraftwerksanlagen in Deutschland deutlich zurück. Damit verliert Deutschland nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch den Anschluss an die Weiterentwicklung der Stromerzeugung. An den rund 1.600 Kohlekraftwerken, die in den nächsten Jahren weltweit gebaut werden sollen, wird Deutschland kaum noch teilhaben.

 Hohe Stromkosten vernichten Arbeitsplätze

Die Energiewende vernichtet Arbeitsplätze. Stromkosten sind ein wesentlicher Teil der Arbeitsplatzkosten. Für neue Arbeitsplätze muss bezahlbarer Strom jederzeit mit der benötigten Leistung zur Verfügung stehen. Dies kann der wetterabhängige Ökostrom nicht leisten. Diese einfachen Zusammenhänge sind Gewerkschaftsführern wohl immer noch nicht ganz klar. Der Glaube an die Notwendigkeit der Energiewende, der von der Politik und den Medien immer wieder eingehämmert wird, verhindert offenbar reale Bewertungen. Dazu gehört auch die Tatsache, dass Deutschland mit der Aufgabe der Braunkohle als einzige verbliebene nationale Energiequelle vom Ausland erpressbar wird.

Arbeitnehmer verlassen die Gewerkschaften

Gewerkschaften beklagen einen ständigen Mitgliederschwund. Immer mehr Arbeitnehmer merken wohl, dass Gewerkschaftsführer die Welt retten wollen, statt die Arbeitsplätze ihrer Mitglieder zu sichern und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern. Nur mit der Weiterführung und dem Ausbau der Braunkohlekraftwerke können sichere Arbeitsplätze erhalten und neue Arbeitsfelder in Angriff genommen werden. Der teure und nicht planbare Ökostrom ist ungeeignet.

 Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

 

[1] Bildquelle: Stockkosh HQ Clipart Monkey 3in

 

AfD-MdL Dr. Christian Blex durchlüftet den rot-grünen Ideologiepark

21. Januar 2018 | Plenardebatte am 13. Juli 2017 im Düsseldorfer Landtag:

Die SPD macht bestürzend unsinnige Versprechungen, um die Windkraft in NRW weiter zu fördern. Mit diesen Verdrehungen räumt unser Abgeordneter Dr. Christian Blex sachlich bestechend auf und zeigt dabei auf, wie schädlich Windkrafträder für Mensch und Natur tatsächlich sind.

Absurde Mengen an Stahlbeton im Boden, zahlreich verendende Vögel und Fledermäuse - alles das ist unabänderlich mit der Windkraft verbunden. Vor allem aber ist dieser Energieträger nur durch hohe Subventionen überhaupt betriebsfähig.

Wenn die SPD also sichere Arbeitsplätze in einer solchen Branche verspricht, ist das nichts mehr als blanker Populismus und angesichts der in den letzen 16 Jahren verdreifachter Stromkosten kann man auch das Versprechen von bezahlbarer Windkraft für Jedermann getrost vergessen.

Antrag der Fraktion der SPD, Drucksache 17/83

Weidel: "Sie wollen über Parteispenden reden? Dann tun wir das!"

21. November 2018 | freiepresse.net

Die AfD-Politikerin Alice Weidel zum Haushaltsentwurf der Bundesregierung über Geldverschwendung und DIE LINKE als SED. Während sich die Altparteien auf die angebliche Spendenaffäre stürzen, werden echte Probleme im Land vernachlässigt. Noch nie wurde soviel Geld so schlecht ausgegeben, noch nie mussten Frauen und Mädchen soviel Angst haben, sich abends auf die Straße zu wagen. Gerade das Thema „Spenden“ bietet Gelegenheit, diese Doppelmoral einmal herauszustellen!

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