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Deutsche ZivilGesellschaft

Ein freies Medium eines Journalisten über gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen

Das Aufeinanderhetzen von Menschen, das Polarisieren durch nutzlose Streitereien und das Postulieren von Illusionen lenken von dem ab, was Menschen wollen und brauchen.

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Roman von Robert Menasse: Die Hauptstadt

Vorbemerkung: Es ist über die Maßen unverschämt, mich wegen meiner Artikel über den Holocaust immer wieder als Holocaust-Leugner anzugreifen und zu denunzieren! Lesen hilft! Da Robert Menasse Dichter und eben nicht Wissenschaftler oder Journalist sei, wie er selbst bekundete, kann ich kaum für seine kreativen Wortschöpfungen eine Hand ins Feuer legen, denn das Wortwörtliche kümmert ihn nicht! Gerade bei einem so sensiblen menschlichen Drama wie im Arbeitslager Auschwitz der IG Auschwitz muss zwischen 300.000 und 1.500.000 Verstorbenen unterschieden werden.

23. Dezember 2018 | Menasses erfundene Zitate: „Was kümmert mich das Wörtliche“

Auf mehrfache Nachfrage versichert Menasse nun, Hallstein habe das sagen wollen, was er ihm in den Mund legte: „Die Quelle (Römische Rede) ist korrekt. Der Sinn ist korrekt. Die Wahrheit ist belegbar. Die These ist fruchtbar. Was fehlt, ist das Geringste: das Wortwörtliche.“ Er habe „eine Diskussion provoziert und einen Denkraum des notwendig Möglichen eröffnet, den es vorher nicht gab, einfach dadurch, dass ich eine Autorität zu meinem Kronzeugen erklärt habe, der nichts dagegen gehabt hätte“.

Der Wegscheider: Das Wortwörtliche kümmert mich nicht!

12. Januar 2019 | servus.com

Der wöchentliche - nicht ganz ernst gemeinte - Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen: Jeden Samstag Abend nimmt Der Wegscheider Ereignisse, Entwicklungen und Trends aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur aufs Korn.

Der Name ist dabei Programm: Autor der Sendung ist Ferdinand Wegscheider, der darin regelmäßig Themen und Zusammenhänge analysiert, und aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel Stellung dazu nimmt.

All das stets mit einem Augenzwinkern, um den Zuseher zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu bringen, sich seine eigene Meinung zum jeweiligen Thema zu bilden. Frei nach dem Motto: "Da scheiden sich nicht nur die Wege, sondern auch die Geister!"

Video auf facebook.com anschauen

9. Januar 2019 | Harald Schmidt: „In meinem Umfeld liest niemand mehr Zeitung“

Harald Schmidt: "Wenn ich hier draußen jedem, der den Namen Robert Menasse kennt, 100 Euro gebe, komme ich mit Gewinn zurück. Sehen Sie sich doch Umfragen an, was die Leute interessiert. Die sind vollauf damit beschäftigt, sich Katzenohren aufzumontieren bei Instagram."

Robert Menasse, 2017. Fotografie von Rafaela Proell
Robert Menasse, 2017. Fotografie von Rafaela Proell


Bildquelle: Von Servusbonjourtschuess - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Robert Menasse  - Die Hauptstadt
Robert Menasse  - Die Hauptstadt

Der große europäische Roman: Deutscher Buchpreis 2017

In Brüssel laufen die Fäden zusammen - und ein Schwein durch die Straßen.

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie?

Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an - die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt.

David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen.

Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; "zu den Akten legen" wäre zu viel gesagt, denn die sind unauffindbar.

Und Alois Erhart, Emeritus der Volkswirtschaft, soll in einem Think-Tank der Kommission vor den Denkbeauftragten aller Länder Worte sprechen, die seine letzten sein könnten.

In seinem neuen Roman spannt Robert Menasse einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen.

Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen - für das Schwein, das durch die Straßen läuft. Und David de Vriend bekommt ein Begräbnis, das stillschweigend zum Begräbnis einer ganzen Epoche wird: der Epoche der Scham.

Wikipedia:

"2017 veröffentlichte Menasse die Satire Die Hauptstadt, die von der Fachkritik als weltweit erster Roman über die Europäische Union gefeiert wurde[8] und den Deutschen Buchpreis erhielt. Die Geschichte stellt Beamte der Kulturabteilung in den Mittelpunkt, die das Image der EU-Kommission zu deren Geburtstag aufpolieren sollen. Dies soll mit einem „Big Jubilee Project“-Event mit KZ-Überlebenden in Auschwitz gelingen. Neben den EU-Beamten stehen ein pensionierter jüdischer Lehrer und Auschwitz-Überlebender im Altenheim, ein österreichischer Schweine-Großzüchter, der die Landwirtschafts- und Fleischlobby repräsentiert, ein belgischer Kommissar, der einen Mordfall aufzudecken versucht und ein Auftragskiller aus Polen im Fokus. Die Lebensgeschichten der handelnden Personen führen in sechs EU-Länder. Ein immer wiederkehrendes Motiv, das das Buch auch eröffnet, ist ein mitten in Brüssel frei herumlaufendes Schwein. Mit dieser Metapher möchte Menasse alle „vom Glücksschwein bis zur Drecksau“[9] verbinden.

Der Regisseur Tom Kühnel und der Dramaturg Ralf Fiedler haben den Roman mit rund zwanzig Figuren in eine Theaterfassung überführt, die im Januar 2018 im Theater am Neumarkt in Zürich uraufgeführt worden ist.[10][11] Nach einer Inszenierung von Regisseurin Lucia Bihler am Schauspielhaus Wien mit Premiere im September kam die erste Uraufführung in Deutschland im Oktober 2018 am Schauspiel Essen heraus. Die Bühnenfassung und Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer kommt mit pausenlosen 2 Stunden 10 Minuten und sechs Schauspielern für alle Rollen aus. Die Theaterkritik monierte, die „Inszenierung schwanke zwischen Bürokratenfarce, Typenstudie, Polittheater und verliere sich zwischen all den Figuren, Handlungssträngen, Ambitionen“. Gelobt wurde zugleich „ein galliger, turbulenter Theaterabend, der nicht viel Europa-Optimismus lässt.“[12]"


Wie kommen Linke eigentlich in ihrer Wahrnehmung zurecht? Was filtert ihre Sicht auf die Gesellschaft, aber auch auf einzelne Menschen? Ein Beispiel von vielen:

17. September 2018 | Caroline Rosales: Wir sind mehr, aber wir müssen es auch bleiben
"Mein Sohn geht auf eine Privatschule. Das ist nicht das Ergebnis elitären Denkens, sondern der AfD-Wähler wegen."

Ihre Art zu provozieren, hat möglicherweise Methode:

18. Januar 2018 | Caroline Rosales: Warum Helene Fischer nicht als Idol für unsere Töchter taugt
Lächelnde Schlagersängerin, It-Girl, Ex-Freundin – Helene Fischer macht aus all ihren Facetten Show. Ein Vorbild ist sie aber nicht.

 

Erich Kästner aus dem Lyrikband "Gesang zwischen den Stühlen":

Auf einer kleinen Bank vor einer großen Bank

Worauf mag die Gabe des Fleißes,
die der Deutsche besitzt, beruhn?
Deutschsein heißt - der Deutsche weiß es -
Dinge um ihrer selbst willen tun.
 
Wenn er spart, dann nicht deswegen,
daß er später was davon hat.
Nein, ach nein, Geld hinterlegen
findet ohne Absicht statt.

Uns erfreut das bloße Sparen.
Geld persönlich macht nicht froh.
Regelmäßig nach paar Jahren
klaut Ihr's uns ja sowieso.

Nehmt denn hin, was wir ersparten
und verluderts dann und wann.
Und erfindet noch paar Arten,
wie man pleite gehen kann.
 
Wieder ist es Euch gelungen,
wieder sind wir auf dem Hund,
unser Geld hat ausgerungen -
Ihr seid hoffentlich gesund.
 
Heiter stehn wir vor den Banken,
Armut ist der Mühe Lohn.
Bitte, bitte, nicht zu danken.
Keine Angst, wir gehen schon.
 
Und empfindet keine Reue.
Leider wurdet Ihr ertappt.
Doch wir halten Euch die Treue,
und dann sparen wir aufs Neue,
bis es wieder mal so klappt.

Dr. Hans-Joachim Maaz: Von der Demokratie zur Diktatur der Irrationalität

12. Januar 2019 | Wissensmanufaktur

Die Irrationalität ist der letzte Rettungsversuch eines falschen Lebens. Das ist unsere aktuelle gesellschaftliche Situation!

Eine demokratische Gesellschaft muss innerseelisch und beziehungsdynamisch verankert sein. Eine nur äußere Demokratie fordert Anpassung, die entschädigt werden muss, z. B. durch versprochenen Wohlstand und soziale Sicherheit für alle. Geht diese Kompensation verloren, verliert die nur politisch durchgesetzte Demokratie an Überzeugungskraft, und die bisher erfolgversprechenden Anpassungen werden fragwürdig. Damit werden alle bisher nur entschädigten Selbst-Entfremdungen wieder aktiviert. Das ist die Geburtsstunde der Irrationalität als letzter Rettungsversuch eines falschen Lebens.

Dr. med. Hans-Joachim Maaz:

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie/ Psychoanalyse.
  • Von 1980 bis 2008 Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik im Diakonie- Krankenhaus Halle/Saale.
  • Vorsitzender des Choriner Instituts für Tiefenpsychologie und psychosoziale Prävention.
  • Vorsitzender der „Hans-Joachim Maaz- Stiftung Beziehungskultur“

Kommentare

Nur ein Beispiel - erschreckend: Die Früh- und Fremdbetreuung der Babys haben schon in der DDR zu vielen Störungen geführt, jetzt haben wir DDR-Verhältnisse in ganz Deutschland - Menschen mit Selbstwertstörung und narzisstischem Kompensationssyndrom und Süchten und die ein Leben lang mißtrauisch und ängstlich sind und unkritischer Mitläufer wird ohne eigene Meinung... sagt Dr. Maaz.

Die Bedeutung der Mutter für das Seelenheil... darum also damalige Mütterpolitik, um das seit Jahrhunderten atomisierte, zersetzte und traumatisierte deutsche Volk zu HEILen?

Der Kampf gegen Rechts sei irrational und eine Selbstwert-Störung. Oder in meinen Worten: Linke sind links, ungut, Taugenichtse, oder wie der Volkslehrer sagt: Linke sind nur Unrechte, die nicht das Rechte, das Richtige, das Rationale sind.

Es geht also weiter abwärts mit Deutschland. Fremdbetreute und impfvergiftete Babys mit unterdrücktem Selbst und eingeimpften Nervengiften im Gehirn werden später perfekte Sklaven...